uralte Verbindung

Ich spüre, daß du es bist.
Du spürst, daß ich es bin.
Und irgendwie wissen wir es auch.

Doch das heißt nicht, noch lange nicht, daß unsere Wege dadurch leichter zu gehen sind. Vielmehr nehmen wir unser Unkraut am Wegesrand wahr und fühlen uns eingeschüchtert. Erst, wenn wir uns mit diesem alten Wissen beschäftigen – und es wiegt so sanft im Frühlingswind, so einladen, so geduldig auf unser Bücken wartend – und die Fragen stellen, die in uns brennen wie geheimnisvolle Höhlenfeuer, kommen wir uns wirklich näher. Dort, an diesen Orten in uns, die wie alte Kulturen unter Moos und Wasser begraben in die Zeit nicken weil sie wissen.